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Aktuelles

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Das Sprichwort "Alles neu macht der Mai" wurde 1818 zum ersten Mal verwendet. Fast 200 Jahre später findet es sich noch immer in unserem Sprachgebrauch. Da trifft es sich, dass im Mai 2016 für die Ruhrmetropole Essen eine besondere Neuerung ansteht: der langersehnte Umbau des Messegeländes. Zum offiziellen Startschuss am 2. Mai 2016 war auch der ASB Ruhr vor Ort, denn der ASB und die Messe Essen verbindet eine sehr gute und beständige Partnerschaft.

Für die nächsten drei Jahre steht für die Messe Essen ein straffes Programm auf dem Plan: so wird die Anzahl der einzelnen Hallen nicht nur reduziert - aus vielen kleinen werden mehrere große -, auch der Eingangsbereich und die Anbindung an die U-Bahn sollen verändert werden. Der Startschuss für die Modernisierung, zu dem Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen einige offizielle Worte sprach, wurde mit zahlreichen geladenen Gästen zelebriert. Darunter ein stolzer Ralf Nebel, Leiter des Rettungsdienstes beim Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Ruhr e. V., sowie sein ebenso stolzer Kollege Sven Kottenberg, stellvertretender Leiter des Rettungsdienstes beim ASB Ruhr.

Viel Wertschätzung für den ASB Ruhr


"Wir freuen uns jetzt schon auf den Umbau. Bereits seit vielen Jahren kooperieren wir mit der Messe Essen und betreuen alle Veranstaltungen", erzählt Ralf Nebel. Besonders die Tatsache, dass die Modernisierung neben dem regulären Messebetrieb laufen wird fasziniert ihn: "Da regelmäßig Veranstaltungen in den Messehallen stattfinden, ist es interessant zu beobachten wie Umbauarbeiten und Tagesgeschäft parallel abgewickelt werden." Sven Kottenberg ist vor allem von der Wertschätzung, die dem ASB Ruhr-Rettungsdienst seitens des Messe Essen-Teams entgegengebracht wird, begeistert: "Man hat sich gefreut, dass wir bei dem Startschuss zu den Umbauarbeiten persönlich präsent sein konnten. Das macht uns sehr glücklich."


Der ASB Regionalverband Ruhr wird der Messe Essen auch während des Umbaus tatkräftig zur Seite stehen und schaut einer spannenden sowie abwechslungsreichen Neuerungsphase entgegen.

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Bis zum 30. April 2016 findet die Veranstaltung "Power mit Sport" in der Essener Rathaus Galerie statt. Am 21. April wurde der Event feierlich eröffnet. Mit dabei: MdB Dirk Heidenblut, Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bundes Regionalverband Ruhr e. V., sowie die Rettungshundestaffel des ASB.

Noch vor dem offiziellen Startschuss von "Power mit Sport", ehemals "Sport vor Ort", lieferten sich die Essener Tischtennis-Berühmtheit Olga Koop und Pengpeng Guo ein spannendes Tischtennis-Match. Die gebürtige Chinesin hat bereits in der 1. und 2. Bundesliga gespielt. Nach der kleinen Bewegungseinheit stand die feierliche Eröffnung auf dem Programm, die von Hubert Wildschutz, Organisator von "Power mit Sport", moderiert wurde.

Runter vom Sofa, gesund durch Sport


Für einige offizielle Worte zur Eröffnung war neben dem 1. Bürgermeister der Stadt Essen, Rudolf Jelinek, und Ralf Gertz, Centermanager der Rathaus Galerie, MdB Dirk Heidenblut eingeladen. Der Geschäftsführer des ASB Regionalverbandes Ruhr e. V. ist davon überzeugt, dass man sich stets fit und gesund halten sollte: "Ich freue mich heute hier zu sein und bin davon überzeugt, dass Sport und Bewegung wichtig sind. Als Mitglied des Ausschusses für Gesundheit ist es mir ein besonderes Anliegen das zu betonen." So ließ es sich der SPD-Politiker nicht nehmen, einem spontanen Tischtennis-Match beizuwohnen. Zusammen mit Olga Koop spielte er gegen Rudolf Jelinek und Pengpeng Guo, die das zweite Team bildeten. Auch Rudolf Gertz zeigte später sein Können an der Tischtennisplatte.

Retter auf vier Pfoten stellen sich vor


"Eigentlich eignet sich jede Rasse dazu zu einem Rettungshund ausgebildet zu werden. Der Hund darf nur nicht zu groß oder zu klein sein. Ansonsten kann wirklich jeder mit seinem Hund bei uns mitmachen", erläutert Arnd Schäfer, der die Rettungshundestaffel des ASB Regionalverbandes Ruhr e. V. leitet. Auf der Bühne erzählt er von der Ausbildung und Arbeit der Staffel. Durch positive Konditionierung lernen die Vierbeiner ihren Geruchssinn einzusetzen. Gestartet wird mit kleinen Suchlagen, später lernt der Hund Flächen von bis zu 30.000 qm abzusuchen. Die Rettungshundestaffel des ASB setzt sich aus Flächen- und Trümmersuchhunden zusammen. Regelmäßig stehen Trainings und Einsatzübungen an, damit die Hunde im Ernstfall vermisste oder verschüttete Personen schnell ausfindig machen können. Gespannt hörte das Publikum Arnd Schäfers Ausführungen zu, der auch im Anschluss an das Programm noch für Fragen bereitstand.

Foto: v. l. n. r.: Ralf Gertz, Rudolf Jelinek, Ralf Nebel (Leiter Rettungsdienst ASB RV Ruhr), Dirk Heidenblut, Christiane Schäfer, Sabrina Schäfer u. Arnd Schäfer.

 

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Der 15. April 2016 war wieder einmal einer dieser besonderen Tage für das Projekt "Der Wünschewagen". Mit einer großzügigen Spende wurde das Projekt, das schwerkranken Menschen die Möglichkeit gibt, in der letzten Phase ihres Lebens noch einmal eine Fahrt zu einem Wunschziel zu unternehmen, beschenkt.

Die Fahrt im Wünschewagen ist weder für den Fahrgast, noch für seine Begleitperson mit Kosten verbunden. Deshalb ist das Projekt des Arbeiter-Samariter-Bundes Regionalverband Ruhr e. V. auf Spenden und Sponsorenmittel sowie Eigenmittel des ASB angewiesen. Das Geld wird dann zum Beispiel für die Anschaffung und Ausstattung der Fahrzeuge verwendet, aber auch, um neue ehrenamtliche Helfer zu schulen und zu qualifizieren. Auch für die Spende der Gelsenkirchener Stiftung ist das Team hinter "Der Wünschewagen" sehr dankbar. Zur Übergabe des Spendenschecks waren Dennis Woltsche, 1. Vorsitzender der Stiftung, und Reinhardt Benning, der 2. Vorsitzende, sowie Iris Buck, Stiftungsmanagerin im Team "Bildung, Kultur, Soziales" des Deutschen Stiftungszentrums, eingeladen.

Der Wünschewagen: ein Leuchtturmprojekt


Doch bevor es zu offiziellen Aushändigung des Schecks in Höhe von 2.000 € an das Wünschewagen-Team kam, plauderten Projektleiterin Nazan Aynur, Amelie Hecker, zuständig für das Fundraising, Ines Jungmann, für die Planung der Fahrten und die Mobilisierung von Ehrenamtlern verantwortlich, sowie Ralph Steiner, stellv. Vorsitzender des ASB Regionalverbandes Ruhr e. V., aus dem "Der Wünschewagen"-Nähkästchen. Im Anschluss an den regen Austausch fanden die Spendengeber deutlich positive Worte: "Wir freuen uns, dass wir Ihnen mit dieser Spende ein wenig unter die Arme greifen können und bedanken uns, dass Sie uns so viel über dieses tolle Projekt erzählen", so Dennis Woltsche. Auch Iris Buck ist beeindruckt: "Ich bin begeistert von diesem Engagement und finde es toll, dass es zu einem Leuchtturmprojekt geworden ist. Darauf können Sie wirklich stolz sein."

Ehrenamt bildet Sperrspitze


Neben der finanziellen Unterstützung ist Nazan Aynur jedoch wichtig zu betonen, wie sehr das Projekt "Der Wünschewagen" von dem ehrenamtlichen Engagement der Mitwirkenden getragen wird: "Die Sperrspitze unseres Projekts bilden natürlich die Ehrenamtler. Ohne sie wäre die vielen Fahrten nicht in dieser Form umsetzbar." Ralph Steiner fügt noch hinzu: "Bei uns kann jeder mitmachen."

Und so sind sich am Ende des Tages alle Beteiligten einig: egal ob ehrenamtlicher oder finanzieller Natur - "Der Wünschewagen" ist ein Projekt, das sich durch Hilfe jeglicher Art zu unterstützen lohnt!

 

Foto: v. l. n. r.: Amelie Hecker, Ralph Steiner, Nazan Aynur, Dennis Woltsche, Iris Buck, Ines Jungmann und Reinhardt Benning. 

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Am 9. April 2016 war es endlich soweit: die Arbeiter-Samariter-Bund Betriebs GmbH Ruhr durfte die große Eröffnung ihrer neuen Tagespflege "Am Germaniahof" feiern. Dank der zahlreich erschienenen Gäste und den vielen bereichernden Stunden, kann das Team der Tagespflege auf einen wirklich gelungenen Start und Tag der offenen Tür zurückblicken.

Vergangenen Samstag war auf der Horster Straße in Bottrop ganz schön was los - kein Wunder, denn es gab einen echten Grund zu feiern: die offizielle Eröffnung der neuen Tagespflege "Am Germaniahof", die zur ASB Betriebs GmbH Ruhr gehört. Zu den geladenen Gästen zählten unter anderem Bottrops Oberbürgermeister Bernd Tischler, Cornelia Ruhkemper (MdL und Beiratsvorsitzende des ASB Bottrop), ASB Regionalverband Ruhr e. V.- Geschäftsführer und MdB Dirk Heidenblut, Vertreter der Stadt und Des Paritätischen Bottrop. Außerdem war Heike Taut-Franci, Leiterin der Bottroper Selbsthilfegruppe für Angehörige von Demenzkranken, vor Ort. Dem ASB habe sie viel zu verdanken, denn er war immer für sie da als ihr Mann Paolo an Demenz erkrankte: "Die engagierte Arbeit der ambulanten Pflege und Betreuung beim ASB Bottrop ist wirklich großartig".

Ein voller Erfolg


Für das leibliche Wohl war selbstverständlich ebenso gesorgt. Zusätzlich zu einem reichhaltigen Kuchen-Buffet, wurden leckere türkische Speisen angeboten. Eine wichtige Geste, denn das Team der Tagespflege "Am Germaniahof" hat sich der interkulturellen Öffnung verschrieben. Özlem Karalar und Arzu Ergün (Pflegefachkräfte mit türkischen Wurzeln) sind ein wertvoller Ansprechpartner gerade für die Tagespflegegäste mit Migrationshintergrund.Neben zahlreichen Präsenten, wie Bildern, Blumen und anderen liebevollen Kleinigkeiten, sind es vor allem die warmen Worte zur Eröffnung der Tagespflege "Am Germaniahof" gewesen, die den Mitarbeitern ein großes Geschenk waren. Neben offiziellen Grußworten und Glückwünschen, durfte sich das Team rund um Caroline Stöbling, Bereichsleiterin Pflege bei der ASB Betriebs GmbH Ruhr, freuen. "Die gesamte Veranstaltung war ein voller Erfolg. Wir haben sehr viel Anerkennung und positive Rückmeldungen bekommen", so Caroline Stöbling.

 

Foto: v.l.n.r.: Daniela Macheidt, Jasmin Fuhl, Caroline Stöbling, Jürgen Teschke, Annika Schulze-Aquack, Gabriela Olschewski, Claus Schmidt, Dirk Heidenblut, Bernd Tischler, Cornelia Ruhkämper, Oliver Hemke; u.: Arzu Ergün, Susanne Gronau, Özlem Karalar, Sonja Carstädt.

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Wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen hat sich dieser Tag für das Team des Projekts "Der Wünschewagen" angefühlt. Am vergangenen Freitag, den 8. April 2016, überreichte das Hospiz Essen-Steele dem Wünschewagen-Team einen Rollstuhl, um einfach einmal "Danke" zu sagen.

Hinter dem Projekt "Der Wünschewagen", das schwerkranken Menschen ermöglicht, in ihrer letzten Lebensphase eine medizinisch begleitete Fahrt zu einem Wunschziel zu erleben, sind viele bewegende Geschichten zu finden. Das durch den Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Ruhr e. V. ins Leben gerufene Projekt kommt durch eine steigende Anzahl an Wunschfahrten immer mehr "ins Rollen". Bei seiner Arbeit ist das Wünschewagen-Team dabei auf ganz unterschiedliche Kooperationen und Vernetzungen angewiesen, denn nur so können die vielen Fahrten überhaupt erst auf die Beine gestellt werden.Einer der engsten Partner des Projekts "Der Wünschewagen" ist das Hospiz in Essen-Steele, das den umfunktionierten Krankentransportwagen als erweiternde Bereicherung zu der eigenen Arbeit sieht, wie Pfarrer Günther Graßmann, Geschäftsführer des Hospizes, erklärt: "Wir sind ein stationäres Hospiz, als mobiles Hospiz ist der Wünschewagen eine wunderbare Ergänzung. Von der Idee des Wünschewagens sind wir sehr angetan, denn es ist etwas zutiefst Menschliches."

Großes Lob für großes Engagement


Weil das Hospiz die Arbeit des Wünschewagens so sehr schätzt, haben sich Brigitte Geremeroth, Leitung des Psychosozialen Dienstes, Martina Grün, Anmeldung, und Katharina Caspelherr, Pflegedienstleitung, dazu entschlossen, dem Projekt einen Rollstuhl zu schenken. Dieser wurde von René Mertens, Geschäftsführer des Bochumer "Sanitätshauses Möller" zur Verfügung gestellt. Der Rollstuhl ist komfortabel, er lässt sich mit nur wenigen Handgriffen im Wünschewagen verstauen und man kann mit ihm zum Beispiel auch auf Sand fahren, falls ein Fahrgast sich einmal einen Strand als Wunschziel ausgesucht hat.

"Von Ihrem Engagement sind wir begeistert und möchten hiermit Danke sagen. Weiter so", bedankt sich Katharina Caspelherr im Namen des Hospizes Essen-Steele. Nazan Aynur, Leiterin des Projekts "Der Wünschewagen", sowie Ralph Steiner, stellvertretender Vorsitzender des ASB Regionalverbandes Ruhr und ehrenamtlich im Wünschewagen-Team tätig, sind von der großen Geste gerührt. "Wir sagen Danke und freuen uns sehr über dieses wertvolle Geschenk", so Nazan Aynur.

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Seit dem 1. Februar 2016 arbeiten die Arbeiter-Samariter-Jugend Ruhr und „Die Perspektive e. V.“ mit der Alfred-Krupp-Schule zusammen. Gemeinsam kümmern sich die Essener Institutionen um die Ganztagsbetreuung von rund 80 Schülern aus den Klassen fünf und sechs.

„Es handelt sich um eine wirklich spannende Kooperation“, so Berthold Urch, Leiter der Alfred-Krupp-Schule an der Essener Margaretenstraße. Keine fünf Gehminuten entfernt befindet sich das Jugendhaus Harkortstraße, das zur Arbeiter-Samariter-Jugend Ruhr gehört. Doch nicht nur aufgrund der engen Nachbarschaft bot sich die Zusammenarbeit zwischen dem Jugendverband des ASB Regionalverbandes Ruhr e. V. und dem Essener Gymnasium an. „Soziales Engagement wird an der Alfred-Krupp-Schule großgeschrieben“, erklärt der Schulleiter. Sich sozial zu engagieren, das ist auch Leitgedanke der ASJ Ruhr und des Vereins „Die Perspektive e. V.“.

Auf dem Weg zur Selbstverpflegung


Die Ganztagsbetreuung wird immer montags bis donnerstags angeboten, inklusive einer Hausaufgabenbetreuung, die bis 15.30 Uhr stattfindet. Auf Wunsch können Eltern ein Mittagessen für ihre Kinder buchen, das durch „Die Perspektive e. V.“ zur Verfügung gestellt wird. Derzeit werden die Mahlzeiten noch über einen Caterer geliefert, auf lange Sicht strebt man aber eine Selbstverpflegung durch die eigenständige Zubereitung von warmen Speisen an.

Ein positives erstes Fazit


Auch wenn die Ganztagsbetreuung erst seit etwa einem Monat durch die ASJ Ruhr und „Die Perspektive e. V.“ angeboten wird, ziehen alle Beteiligten jetzt schon ein erstes positives Fazit. „Es klappt wirklich prima“, wie Björn Bremer, an der Alfred-Krupp-Schule für den Bereich Ganztagsbetreuung zuständig, erzählt. Auch Thorsten Jung, Geschäftsführer des ASB Regionalverbandes Ruhr e. V., und ASJ Ruhr-Jugendsekretär Henning Handschke sind von dem positiven Feedback begeistert. „Ich freue mich über den nahtlosen Übergang. Nachdem sich die Abläufe nun langsam einspielen, möchten wir Ideen für weitere Angebote entwickeln. Zum Beispiel Erste-Hilfe-Kurse für die Schulkinder, an denen über die Hausaufgabenbetreuung hinaus teilgenommen werden kann. Die Möglichkeiten sind hier ganz sicher vielfältig“, so Henning Handschke.

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Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere haben Gefühle. Um Kinder schon früh für die Gefühlswelt von Tieren zu sensibilisieren, bekam die ASB-Kindertagesstätte "Phantasia" am 6. April 2016 Besuch von Tierschutzlehrerin Anne Liebetrau. So viel sei schon einmal verraten: nicht nur die Kinder hatten richtig viel Spaß!

Der Vormittag des 6. Aprils 2016: Anne Liebetrau betritt die KiTa "Phantasia" mit einer ganzen Menge Gepäck: eine Tasche voller Plüschtiere, einen Vogelkäfig und zwei große Stoffhände hat sie dabei. Als Tierschutzlehrerin ist sie seit Anfang 2014 für den Kölner "Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V." unterwegs. Um Kindern den richtigen Umgang mit Tieren zu veranschaulichen, fährt Anne Liebetrau Kindergärten sowie Vor- und Grundschulen an.Heute stattet die Kölnerin der ASB-KiTa "Phantasia" zum ersten Mal einen Besuch ab und ist dafür extra nach Essen gekommen. Die Schulung wird vom "Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V." kostenlos angeboten. Als Dankeschön haben die kleinen "Phantasia"-Rabauken zusammen mit ihren Eltern zahlreiche Futter-Spenden gesammelt. Diese kommen den Tieren im Tierheim Köln-Dellbrück zugute.

Eine spielerische Lehrstunde in Sachen Empathie


Die aufmerksamen Mädchen und Jungen sitzen in einem Halbkreis und hören Anne Liebetrau gespannt zu. Dass die Kinder zusammen mit ihren Erzieherinnen das Thema Tiere schon im Vorfeld umfassend behandelt haben, merkt man sofort. So wissen die aufgeweckten Kinder zum Beispiel bereits was Nutztiere sind. Außerdem haben sie allerhand Hunde, Katzen und Hasen gebastelt, mit denen sie die Boxen für die Tierfutter-Spenden beklebt haben. Ihre Lehrstunde in Sachen Empathie für Tiere gestaltet die Pädagogin spielerisch.

Jedes der Kinder darf nacheinander eines der Plüschtiere aus der großen blauen Tasche ziehen. Anschließend fragt Anne Liebetrau die Gruppe, ob das jeweilige Tier denn nun ein Haus- oder ein Wildtier ist. Begeistert raten alle Kinder mit. Nach einer kleinen Bewegungseinheit, in der wie ein Kaninchen oder ein Känguru durch den Raum gehüpft werden durfte, holt die Tierschutzlehrerin den mitgebrachten Vogelkäfig hervor. Wer möchte, kann seinen Kopf unter das Gitter stecken, um ein Gespür dafür zu bekommen, wie sich ein Vogel in seinem Käfig wohl fühlen mag.Um sich noch besser in die Gefühlswelt der Tiere hineinversetzen zu können, hat Anne Liebetrau zwei große Hände aus Stoff mitgebracht. Mit den Händen möchte die engagierte Lehrerin für Tierschutz den Kindern vor Augen führen, wie riesig sich Menschenhände für kleine Tiere anfühlen.

Echte Tiere, echte Verantwortung


"Auch Tiere haben Gefühle. Ich möchte den Kindern vermitteln, dass es einen Unterschied zwischen Kuscheltieren und echten Tieren gibt. Um richtige Tiere muss man sich kümmern, denn sie bedeuten sehr viel Verantwortung", erzählt Anne Liebetrau. Auch erklärt sie den Kindern, welche Tiere man im Tierheim findet, wie diese Tiere dorthin kommen und wie es für einen Hund oder eine Katze ist, von Frauchen oder Herrchen ausgesetzt zu werden.Mit der Übergabe der Futter-Spenden und einem kräftigen Applaus bedankten sich die Kinder und Erzieherin Helga Hovestadt für die "tierisch" spaßige Lehrstunde!

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Beim ASB RV Ruhr gibt es heute etwas Schönes zu feiern!

Auf den Tag genau seit 20 Jahren ist Klaus Becker nun schon beim Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Ruhr beschäftigt. Pünktlich zu seinem Dienstjubiläum, werden dem sichtlich erfreuten Pädagogischen Leiter des Sozialpsychiatrischen Zentrums auf der Essener Henricistraße einen Strauß Blumen und ein kleines Geschenk überreicht. "Heute möchten wir uns bei Herrn Becker für viele Jahre Treue und sehr gute Arbeit bedanken", so der stolze Geschäftsführer Thorsten Jung.

Auf das Diplom-Pädagoge Klaus Becker dem ASB RV Ruhr noch viele weitere Jahre erhalten bleibt!

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Wir packen einen Rucksack und da ist drin: Kuscheltier, Malblock, Brotdose und Co. Mit einer besonderen Aktion möchte die Arbeiter-Samariter-Jugend Ruhr Flüchtlingskindern eine kleine Freude bereiten...

Am vergangenen Samstagmorgen haben sich neun fleißige Mitglieder der Arbeiter-Samariter-Jugend Ruhr gegen das Ausschlafen und fürs Einpacken entschieden. Gemeinsam befüllen sie Rucksäcke für Kinder, die mit ihren Verwandten aus dem Heimatland fliehen mussten. "(M)ein Rucksack für Flüchtlingskinder" ist ein Pilotprojekt, mit dem diese Kinder ihr Lachen wiederfinden sollen. In den letzten drei Monaten sind bereits 400 Rucksäcke gepackt worden. Am Samstag wurde der 280. Rucksack in der siebten Flüchtlingsunterkunft verteilt. In diesem Jahr sollen noch viele weitere folgen.

Ein Stück Privatsphäre aus rotem Nylon


Der Arbeiter-Samariter-Jugend Ruhr ist es ein besonderes Anliegen, Flüchtlingskinder wieder glücklich zu machen. Nach der strapaziösen Flucht haben die Kinder meist kein eigenes Spielzeug mehr. Mit dem Inhalt des Rucksacks, bestehend aus einer Brotdose, einer Trinkflasche, Buntstiften, Block und Kuscheltier, soll ihnen ein Stück Privatsphäre zurückgegeben werden - ein rares Gut in Flüchtlingsunterkünften, in denen viele Menschen auf engstem Raum miteinander leben.

Angepackt und mitgemacht - das ist die Devise!


Da die Jugendlichen noch unter 18 sind, dürfen sie die Rucksäcke nicht selbst in der Flüchtlingsunterkunft des Arbeiter-Samariter-Bunds Ruhr verteilen. Das hält die fleißigen Helfer jedoch nicht davon ab, sich mit viel Eigeninitiative einzubringen. Im Akkord bestücken die Jugendlichen die roten Rucksäcke. Jeder hat dabei seine eigene Station. Die fertigen Taschen werden in Kisten gepackt, ins Auto geladen und anschließend vom Sitz der ASJ Ruhr in der Essener Harkortstraße zur ASB-Flüchtlingsunterkunft nach Hattingen gefahren.


Mit dieser beispielhaften Aktion zeigt die Arbeiter-Samariter-Jugend Ruhr einmal mehr, dass sie ihr Leitbild lebt: soziales Engagement, Gemeinschaft, Solidarität und Toleranz fördern - mit großer Freude und ganz viel Herz.

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