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Offizieller Start für neues Projekt "Jump Start"

„Jump Start“ - das neue Starthilfe-Projekt der ASJ Ruhr wurde am vergangenen Donnerstag erfolgreich erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Eingeladen hatte Projektleiterin Anna Ebbinghaus den SPD-Bundestagsabgeordneten Dirk Heidenblut sowie den Leiter des Essener Jugendamtes Ulrich Engelen und die Stadtteilvertreter des Jugendamtes Klaus Tanschek und Christian Uhl. Die zeigten sich beeindruckt von dem frisch an der Harkortstraße entwickelten Projekt.

„Wir möchten hier speziell neu hinzugezogenen Familien eine erste Orientierungshilfe anbieten“, fasst Anna Ebbinghaus zusammen. Ein entscheidender Vorteil des Projektes ist die Unterstützung durch ASJ-Mitarbeiter Feras Al Jawish, selbst aus Syrien geflüchtet und als sogenannter Sprachmittler im Einsatz. „Wir freuen uns sehr, ihn im Team zu haben. So können wir trotz vorhandener Sprachprobleme viele Dinge sehr schnell klären“, weiß Anna Ebbinghaus. In den vergangenen Wochen habe man das Projekt bereits in den Schulen vor Ort vorgestellt und sei auf durchweg positive Resonanz gestoßen.

Generell bestehe das Projekt aus mehreren Bausteinen. „Wir bieten beispielsweise eine Über-Mittag-Betreuung für Kinder an, inklusive Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Lernförderung. Hier sind bereits sechs Kinder angemeldet, aber wir können natürlich noch einige aufnehmen. Für Jugendliche wird es in der Zeit von 16 bis 19 Uhr verschiedene Gruppenangebote geben. Und auch für die Eltern möchten wir natürlich ansprechbar sein. Gemeinsam mit der Diakonie bieten wir beispielsweise alle zwei Wochen mittwochs eine ‚Ordnungssprechstunde‘ an. Sie können dann alle Unterlagen mitbringen und wir sortieren gemeinsam, erklären gegebenenfalls worum es geht und worauf man reagieren muss oder was man getrost wegwerfen kann. Das ist nicht so einfach zu unterscheiden, wenn man die Schriftzeichen nicht lesen kann.“ Bei Fragen zu Kitas oder Behördengängen stehe man natürlich auch zur Verfügung - auch ein Elterncafé sei geplant. Und eines ist Anna Ebbinghaus ebenfalls wichtig. „Integration bedeutet Durchmischung - das ist ist natürlich bewusst. Daher richten sich unsere Angebote natürlich nach wie vor an alle Kinder hier im Stadtteil.“

„Nachdem wir im Bundestag für mehr Gelder für die Integration in den Kommunen gesorgt haben, ist es natürlich toll zu sehen, wie es umgesetzt werden kann!“, findet SPD-Bundestagsabgeordneter Dirk Heidenblut. „Und das gerade mein Verband dieses Projekt anschiebt - da bin ich schon auch stolz!“

Wer sich für das Projekt interessiert, kann Anna Ebbinghaus unter derTelefonnummer 0201 - 24 67 40 66 erreichen. 

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