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Ambulante Hilfen

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Bei der ambulanten Flüchtlingshilfe des Arbeiter-Samariter-Bundes Regionalverband Ruhr e. V. handelt es sich um ein Pilotprojekt, bei dem es darum geht die aus ihrem Heimatland geflüchteten Menschen in ihrer Lebenswelt abzuholen und ihnen zu helfen sich in ihrem neuen Lebensumfeld zu integrieren. So sollen sie dabei unterstützt werden ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.

Damit Selbstständigkeit erreicht werden kann, ist die intensive Betreuung von Familien und Einzelpersonen notwendig. Durch verschiedene Angebote sollen Familien und Alleinreisende mit Flüchtlingshintergrund erreicht werden.

  • Nachbetreuung

Die Familien und Einzelpersonen werden durch einen Sozialbetreuer in ihrem Alltag begleitet und unterstützt. Beispielsweise erhalten sie bei der Schul- und Kindergartenanmeldung sowie bei Elternsprechtagen eine Begleitung. Ihnen werden amtliche sowie bürokratische Prozesse erklärt, aber auch auf die Vermittlung und Betreuung im Rahmen des Spracherwerbs sowie die Unterstützung bei der Lösung von Konflikten wird Wert gelegt.

  • Schulungsaufgaben

Zentral ist hier unter anderem kulturspezifische Inhalte des Ziellandes an Flüchtlinge zu überbringen, gesetzliche Grundlagen zu vermitteln, Hausaufgabenbetreuung, die Begleitung von Frauen, Ausbildungs- und Arbeitsmarktinformationen zu präsentieren, Männer über die Rechte der Frau und Gleichberechtigung aufzuklären sowie die unterstützenden Ehrenamtler zu begleiten und zu betreuen. Eine wichtige Arbeit stellen zudem die Alphabetisierungskurse, die eine Grundlage für die Teilnahme an Integrations- und Orientierungskursen.

  • Patenschaftsprogramm "Menschen stärken Menschen" des BMFSFJ

menschen strken menschen

Für eine gelingende Integration ist auch die Einbeziehung der bestehenden Bürgerschaft notwendig. Nur so kann ein Austausch und das Verständnis füreinander gefördert werden. Das Patenschaftsprogramm setzt sich für einen aktiven Dialog zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und geflohenen Menschen ein, in dessen Rahmen Patenschaften für gemeinsame Freizeitaktivitäten oder Unterstützung im Alltag entstehen sollen.

  • Streetwork

Das Streetwork soll dabei helfen, das alltägliche gemeinsame Leben der alteingesessenen und der neuen Bürger zu unterstützen. Die tägliche Präsenz der Mitarbeiter des ASB Ruhrs soll dazu führen, dass Ansprechpartner im öffentlichen Raum zur Verfügung stehen. Auf diese Weise können Vorurteile abgebaut werden und auch die Bürger haben eine Möglichkeit ihre Sorgen, Ängste und Probleme zu kommunizieren. Dabei soll mit dem Ordnungsamt der Stadt kooperiert werden, bei Bedarf kann persönliche Beratung stattfinden.

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