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Weihnachtsplätzchen und türkischer Tee: SamikÖ-Projekt veranstaltet interkulturelles Nikolausfest

 

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Am 7. Dezember 2017 hat das SamikÖ-Projekt des ASB Ruhr e. V. ein interkulturelles Nikolausfest veranstaltet. Bei Weihnachtsplätzchen, türkischem Tee und vielen anderen Spezialitäten, verbrachten die Besucher des „Café Samowar“ einen geselligen Nachmittag in besinnlicher Atmosphäre. Die Räumlichkeiten wurden von der Einrichtung Die Perspektive e. V. Essen zur Verfügung gestellt.

Im Februar 2017 startete das vom SamikÖ-Team initiierte „Café Samowar“. Jeden Donnerstag werden von 14 bis 16 Uhr türkischer Tee, Kaffee, Kekse, Obst und Knabbereien gereicht. Bei einem „Samowar“ handelt es sich um eine Maschine zur Zubereitung von Tee, die traditionell in der Türkei und in Russland verwendet wird.

 

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Das Begegnungscafé richtet sich sowohl an Senioren mit als auch ohne Migrationshintergrund. Neben der Beratung zu verschiedenen ASB-Angeboten, wie zum Beispiel der Hausnotruf oder die Ambulante Pflege, finden ebenso gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge statt.

Das Modellprojekt Samariter interkulturelle Öffnung, kurz „SamikÖ“, ist im Januar 2016 entstanden und strebt die interkulturelle Hinwendung der Strukturen, Dienste und Angebote helfender Verbände an. Unterstützt wird das Projekt durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - BAMF.

V. l.: Renate Sallet (Landesvorstand ASB NRW e. V.), Nazan Aynur (SamikÖ-Projektleitung), Tanris Breitkopf (KOMM-AN NRW).

Der Kopf vergisst, das Herz aber nicht: SamikÖ-Projekt des ASB Ruhr veranstaltete Demenz-Talk

 

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Am Montag, den 11. September 2017 veranstaltete das SamikÖ-Team des AB Ruhr einen Demenz-Talk. Die Informationsveranstaltung zur Prävention und Unterstützung bei dementiellen Erkrankungen trug den Titel „Der Kopf vergisst. Das Herz aber nicht“. Veranstaltungsort war Die Perspektive e. V. in Essen-Altendorf.

Was ist Demenz? Wer leistet mir als Betroffene(r) Hilfestellung? Was kann ich vorbeugend machen? Wie begegne ich meinem dementen Angehörigen? Dies sind nun einige Fragen, die von der Runde diskutiert wurden.

 

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Der Demenz-Talk wurde mit Experten aus den Bereichen Pflege und Demenzbetreuung geführt. Zu den Gästen gehörten unter anderem Lucia Szymanski, Vorsitzende der Alzheimer Selbsthilfegruppe Essen e. V., und Andrea Krispin vom Gesundheitsamt Essen.

Organisatoren der Veranstaltung sind: Die Wiese e. V., das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW, der Paritätische Landesverband NRW und die AOK Nord/West bzw. Rheinland/Hamburg.

Bild v. l.: Barbara Josfeld, Diplom-Sozialpädagogin und ehemals Demenzberaterin beim Gesundheitsamt Bottrop, Annika Schulze Aquack, Geschäftsführung des ASB Ruhr und studierte Pflegewissenschaftlerin, Lucia Szymanski, Vorsitzende der Alzheimer Selbsthilfegruppe Essen e. V., Nazan Aynur, Projektleitung SamikÖ, Andrea Krispin, Demenzberatung bei der Beratungsstelle des Gesundheitsamtes der Stadt Essen, und Hülya Coskun, Türkische Übersetzerin.

Eine kulinarische Reise in die Türkei: interkulturelles Kochseminar geht in die zweite Runde

 

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Dienstag, der 30. Mai 2017

 

Köfte mit Gemüse, Bulgur mit Nudeln und Pekmez (verdickter Traubensaft) auf Joghurt - all das kam am 30. Mai 2017 im interkulturellen Kochseminar auf den Tisch. Bereits zum zweiten Mal wurde das gemeinsame Kochen vom SamikÖ-Projekt initiiert. Dabei ging es auf eine kulinarische Reise in die Türkei. Gekocht wurde mit viel frischem Gemüse, verschiedenen Kräutern und landestypischen Gewürzen.

Projektassistent Yasar Aksen kommt gebürtig aus dem türkischen Nigde, eine ländliche Provinz im Süden des Landes. Zu den regionalen Spezialitäten gehören Papara, eine Suppe aus Brot, und Rote-Beete-Suppe. Gebäck und Desserts werden meist mit dem Traubensirup "Pekmez" überzogen.

 

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Zu den vier Zielsetzungen von SamikÖ gehört unter anderem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeiter-Samariter--Bundes Regionalverband Ruhr e. V. durch Workshops und Coachings interkulturell zu qualifizieren. Die Angebote zur Weiterbildung werden haupt- sowie ehrenamtlich Tätigen angeboten. Dabei reicht die Bandbreite von Tanzseminare, über Filmabende und gemeinsame Ausflüge, bis hin zu Deeskalations-Seminaren.

"Wir öffnen uns" - Countdown zur SamikÖ-Zwischenveranstaltung läuft

 

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Donnerstag, der 13. April 2017

 

Der Countdown zur SamikÖ-Zwischenveranstaltung läuft: in rund vier Wochen, am Mittwoch den 10. Mai 2017, lädt das SamikÖ-Team des ASB Regionalverband Ruhr e. V. zu der ganztägigen Veranstaltung „Wir öffnen uns – interkulturelle Öffnung als Arbeitsfeld für Gegenwart und Zukunft“ in das Essener ZukunftsZentrumZollverein ein. Schirmherr des Projekts, Herr MdB Dirk Heidenblut, wird alle Gäste herzlich begrüßen und die Veranstaltung eröffnen.

Im Rahmen des Events stehen Fragen wie „Was bedeutet es, sich als helfender Verband interkulturell zu öffnen?“, „Was ist möglich?“ und „Welche Herausforderungen stellen sich?“ im Mittelpunkt. Dabei werden Akteure aus kommunalen Strukturen, helfende Verbände und Unternehmen aus der freien Wirtschaft über die Notwendigkeit interkultureller Öffnung ihrer Strukturen aufgeklärt.

Fehlt eine Strategie zur interkulturellen Öffnung innerhalb einer Struktur, möchte das SamikÖ-Team die anwesenden Teilnehmer dazu ermutigen, den Austausch mit anderen Beteiligten zu suchen.

Die Zwischenveranstaltung gibt auch die Möglichkeit, offen über Chancen und Probleme, die eine entsprechende Öffnung mit sich bringen kann, zu diskutieren. Anmeldungen können per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erfolgen - es sind noch Plätze frei!

Einladungskarte zum Download.

Faxantwort zum Download.

Interkulturelle Seminarreihe: SamikÖ-Projekt des ASB Ruhr besucht DiTiB-Merkez-Moschee

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Donnerstag, der 2. März 2017

 

Im Rahmen einer eigens initiierten Seminarreihe zur interkulturellen Öffnung innerhalb des ASB Ruhr e. V. ging es am Donnerstag, den 2. März 2017 in die DiTiB-Merkez-Moschee in Duisburg. 2008 ist die DiTiB-Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh nach drei Jahren Bauzeit fertiggestellt worden.

Das Besondere und in Europa einmalige: an die Moschee angeschlossen ist eine Bildungs- und Begegnungsstätte, die von Projektleiterin Hülya Ceylan betreut wird. Gegen 10 Uhr nahm sie die Seminarteilnehmer am Eingang der Moschee in Empfang. Die in Duisburg geborene Sozialarbeiterin hat türkische Wurzeln. Für die Teilnehmer - allesamt Mitarbeiter des ASB Ruhr e. V. - hatte sie eine informative Führung durch die Moschee vorbereitet.

Eine Moschee, die für jeden zugänglich ist


So erfuhren die Teilnehmer, dass die Gebetszeiten, die fünfmal über den Tag verteilt gesprochen werden, immer verschieden sind und sich nach Sonnenauf- sowie Sonnenuntergang richten. Aber auch über Grundlegendes zum Islam, das muslimische Gemeindeleben in Duisburg und den muslimischen Glauben referierte Hülya Ceylan.

Die Moschee darf nicht mit Schuhen betreten werden. Außerdem muss vorab eine symbolische Reinigung stattfinden, wofür großzügige Waschräume zur Verfügung stehen. Zudem ist die DiTiB-Merkez-Moschee ("Merkez" heißt auf Deutsch "Zentrum" oder "Mitte") für jeden zugänglich sowie barrierefrei.

Die Fresken an den Innenwänden der Kuppeln wurden von einer türkischen Malerin und ihrem Team in mühevoller Handarbeit über mehrere Wochen aufgebracht. Eindrucksvoll waren auch die etwas kleineren Kuppeln der Bildungsstätte bemalt. Hülya Ceylan erzählte zum Ende der Führung von ihrer Arbeit als Projektleiterin in der Begegnungsstätte, ließ aber auch Raum für die vielen Fragen der Teilnehmer, die ihren Ausführungen aufmerksam gefolgt waren.

 

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Im Stadtteil unterwegs


Im Anschluss an die Führung durch die Moschee folgte eine Besichtigung des Stadtteils Duisburg-Marxloh. Im Gespräch mit den türkischen Geschäftsführerinnen eines Geschäfts für Brautkleider und "Elifs Tortenwelt" kam es zu einem regen Austausch über den Stadtteil. Mit dem gemeinsamen Mittagessen im Grill-Restaurant "Pera" fand das interkulturelle Seminar einen schmackhaften Ausklang.

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